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Anmeldungen sind möglich! Gemeinsames Singen für SeniorInnen

KW, ab Fr., 16.2.2024, 10:00-11:00 Uhr
19 Termine, 25,33 UE, Kursleitung: Frau Karin Lasa

Singen ist gesund, es belebt Körper und Geist, muntert auf, tröstet, macht einfach Spaß. Singen hilft, jung zu bleiben - sowohl im Kopf als auch im Herzen. Deswegen ist dieser Kurs eine Einladung zum Mitsingen. Gemeinsam wird altes Liedgut wiederentdeckt, vom Kirchenlied über Volksmusik bis zum Gassenhauer. Nicht die Schönheit des Gesangs ist wichtig, sondern die Freude am gemeinsamen Erlebnis.

Die Gebühr von 2,00 € gilt pro Kurstermin.

Anmeldung nicht möglich! Ausstellung: Aufarbeitung. Die DDR in der Erinnerungskultur

KW, am Mo., 2.9.2024, 09:00-22:00 Uhr
0 Termine, Kursleitung:

Die Ausstellung „Aufarbeitung. Die DDR in der Erinnerungskultur” erzählt vom Umgang mit der Geschichte der SED-Diktatur und der staatlichen Teilung seit dem Ende der DDR. Die 20 Tafeln umfassende Schau steht ab September 2023 für die Kultur- und Bildungsarbeit im In- und Ausland zur Verfügung. Die Ausstellung ist ein Beitrag zum Erinnerungsjahr 2024, in dem die doppelte deutsche Staatsgründung 75 und die Friedliche Revolution 35 Jahre zurückliegen.

Seit ihrem Ende wird die DDR akribisch archiviert, in unzähligen Büchern analysiert, in Ausstellungen musealisiert, auf Podien diskutiert, in Filmen und Theaterstücken neu inszeniert, in Lehrpläne integriert und bei Familienfeiern immer wieder aufs Neue referiert. All dies ist Teil der Aufarbeitung der SED-Diktatur, die bis heute nicht abgeschlossen ist. In den ersten Jahren nach der Wiedervereinigung war die Vergangenheit der deutschen Teilung allgegenwärtig. Bis dahin streng geheime Archive wurden herangezogen, um erlittenes Leid zu dokumentieren, Schuld oder Unschuld zu beweisen, die eigene Politik zu legitimieren oder den politischen Gegner zu diskreditieren. Damals wurden Worte neu gebildet oder geprägt, die bis heute Emotionen wecken, wie etwa Evaluation und Abwicklung, Rehabilitierung und Restitution, gaucken, Treuhand, Wendehals, Seilschaft, Jammerossi oder Besserwessi. Geschichte konnte Freud und Leid zugleich bedeuten, etwa wenn ein Wohnhaus oder ein Gartengrundstück wieder den ehemaligen Eigentümern zugesprochen wurde, die von der SED in den Westen vertrieben worden waren. In den 1990er Jahren wurden in Ostdeutschland unzählige Straßen umbenannt. Die meisten Denkmäler und Kunstwerke, die an den untergegangenen Staatssozialismus erinnerten, wurden aus dem öffentlichen Raum entfernt. Während eine wachsende Zahl von Gedenkstätten und -zeichen, Straßen und Plätzen an Opposition und Widerstand sowie an die Opfer der Diktatur erinnert, zieren die Symbole der DDR bis heute so manche Datsche, werden trotzig auf Demonstrationen gezeigt oder zur Verkaufsförderung auf Lebensmittelkonserven gedruckt.

Über den Ort der DDR in der Geschichte von Demokratie und Diktatur in Deutschland wird nach wie vor gestritten. Erst langsam entwickelt sich ein Bewusstsein dafür, dass die vergangene Zeit der Zweistaatlichkeit die gemeinsame Geschichte aller in Deutschland lebenden Menschen ist.


Die Autoren der Ausstellung sind der Historiker Dr. Ulrich Mählert von der Bundesstiftung Aufarbeitung und der Historiker und Publizist Stefan Wolle, Wissenschaftlicher Direktor des DDR-Museums Berlin. Sie waren und sind zugleich Akteure dieser Aufarbeitung, wenn auch mit unterschiedlicher generationeller sowie ost-westdeutscher Prägung. Für die Gestaltung zeichnet der Leipziger Grafiker Thomas Klemm verantwortlich.

Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur wurde 1998 vom Deutschen Bundestag gegründet. Sie fördert und initiiert bundesweit Projekte, Veranstaltungen und Publikationen, die sich mit der kommunistischen Diktatur in der DDR sowie der deutschen und europäischen Teilung auseinandersetzen. „Aufarbeitung” ist die 17. Plakatausstellung der Bundesstiftung Aufarbeitung, die damit seit 2009 mehr als 25.000 Ausstellungsexemplare für die Kultur- und Bildungsarbeit im In- und Ausland zur Verfügung gestellt hat.

Anmeldung nicht möglich! Ankunft und Abschied - das Leben der Brigitte Reimann

Zeuthen, am Fr., 13.9.2024, 17:00-19:30 Uhr
1 Termin, 3,33 UE, Kursleitung: Frau Dr. Katrin Sell

Es erscheint zunächst erstaunlich, dass in den Jahren 1997 und 1998 nach der Veröffentlichung ihrer beiden Tagebuch-Bände diese in allen Feuilletons der überregionalen Zeitungen an herausgehobener Stelle rezensiert wurden. Brigitte Reimanns Tagebücher sowie ihr Briefwechsel haben heute offenbar deshalb eine so große Resonanz, weil die politischen Bedingungen ihres Zustandekommens nicht mehr existieren.
Man mag Brigitte Reimanns Wahrnehmung der DDR als von politischer Naivität und Unzulänglichkeit behaftet ansehen; deren Stärke liegt aber zweifellos in der oftmals selbstironischen Kommentierung dieser auch in ihrer eigenen Persönlichkeit angelegten Widersprüchlichkeit: "Ach, ich Esel und albernster aller Dummköpfe mit meinem gemütvollen Sozialismus . . ." Gerade dieses Dasein zwischen Begeisterung und Verzweiflung macht ihr Leben noch heute so schillernd.

Filmvorführung: Unser kurzes Leben (DDR 1981)
Regie: Lothar Warneke, Darsteller: Simone Frost, Herrmann Beyer u.a.


In einer Kreisstadt angekommen, wird die junge Architektin Franziska Linkerhand dem bestehenden Stadtarchitekturbüro zugewiesen. Sie trifft auf ein Kollektiv, das längst vor den Zwängen der Praxis kapituliert hat. Industrieller Wohnungsbau am Rande der historischen Altstadt und ohne Anbindung an diese, und zwar unter dem Motto: So viel, so schnell, so billig wie möglich. Trotzdem versucht sie, ihre Ideale eines lebenswerten Wohnens mit den Realitäten in Übereinstimmung zu bringen, muss jedoch schnell feststellen, dass ihr Engagement nicht gefragt ist. Doch Franziska gibt nicht auf. Die Protagonistin in Brigitte Reimanns Roman, die Architektin Franziska Linkerhand, suchte immer noch das, was für ihre Autorin in Hoyerswerda unerreicht blieb: "Es muss sie geben, die kluge Synthese zwischen Heute und Morgen, zwischen tristem Blockhaus und heiter-lebendiger Straße, zwischen dem Notwendigen und dem Schönen, und ich bin ihr auf der Spur."

Anmeldung nicht möglich! Gemeinsames Singen für SeniorInnen

KW, ab Fr., 13.9.2024, 10:00-11:00 Uhr
16 Termine, 21,33 UE, Kursleitung: Frau Karin Lasa

Singen ist gesund, es belebt Körper und Geist, muntert auf, tröstet, macht einfach Spaß. Singen hilft, jung zu bleiben - sowohl im Kopf als auch im Herzen. Deswegen ist dieser Kurs eine Einladung zum Mitsingen. Gemeinsam wird altes Liedgut wiederentdeckt, vom Kirchenlied über Volksmusik bis zum Gassenhauer. Nicht die Schönheit des Gesangs ist wichtig, sondern die Freude am gemeinsamen Erlebnis.

Die Gebühr gilt pro Kurstermin.

Anmeldung nicht möglich! Antisemitismus: Eine deutsche Geschichte

KW, am Mo., 16.9.2024, 19:30-21:00 Uhr
0 Termine, Kursleitung: Prof. Dr. Peter Longerich

Der Anschlag auf die Synagoge in Halle 2019 hat nicht nur gezeigt, wie gefährlich die Lage für Juden in Deutschland geworden ist – die Debatte hat auch offengelegt, dass antijüdische Einstellungen schon lange in der Mitte der Gesellschaft existieren. Peter Longerich zeigt in seinem Vortrag, dass wir den gegenwärtigen Antisemitismus in Deutschland nicht begreifen können, wenn wir ihn vor allem als Sündenbock-Phänomen verstehen, wie es hierzulande in Schule und Hochschule gelehrt wird. Denn der Blick in die Geschichte offenbart, dass das Verhältnis zum Judentum bis heute vor allem ein Spiegel des deutschen Selbstbildes und der Suche nach nationaler Identität geblieben ist.
Peter Longerich lehrte moderne Geschichte am Royal Holloway College der Universität London und war Gründer des dortigen Holocaust Research Centre. Von 2013 bis 2018 war er an der Universität der Bundeswehr in München tätig. Er war einer der beiden Sprecher des ersten unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus des Deutschen Bundestags und Mitautor der Konzeption des Münchner NS-Dokumentationszentrums. Seine Bücher über Heinrich Himmler (2008), Joseph Goebbels (2010) und Hitler (2015) fanden weltweit Beachtung. Zuletzt erschienen: Wannseekonferenz (2016), sowie Antisemitismus. Eine deutsche Geschichte (2021).

Anmeldung nicht möglich! Im Kaninchenbau der Verschwörungserzählungen

KW, am Mi., 18.9.2024, 18:00-19:30 Uhr
1 Termin, 2 UE, Kursleitung: Herr Janek Buchheim

Verschwörungsideologische Theorien sind in den letzten Jahren vermehrt in der Mitte der Gesellschaft angekommen und bedrohen unsere Demokratie. In dieser Veranstaltung erfahren Sie mehr darüber, warum Menschen in die Welt der irrationalen Erzählungen abrutschen. Dabei wird auch ein Betroffener seine Erfahrungen teilen, der sich früher in der verschwörungsideologischen Szene bewegt hat, und zeigen wie dies sein Leben beeinflusste. Seine persönlichen Einblicke werden sicherlich zu einer lebendigen Diskussion beitragen und helfen, die Funktionen des Glaubens an Verschwörungserzählungen besser zu verstehen. Außerdem wird erörtert, welche Maßnahmen das Umfeld ergreifen kann und wie den Betroffenen geholfen werden kann, aus diesem Gedankenmuster auszubrechen.

Anmeldung nicht möglich! Deals mit Diktaturen: Eine andere Geschichte der Bundesrepublik

KW, am Mo., 23.9.2024, 19:30-21:00 Uhr
1 Termin, 2 UE, Kursleitung: Herr Prof. Dr. Frank Bösch

Der Umgang mit Diktatoren hat die bundesdeutsche Demokratie von Anfang an herausgefordert.
Frank Bösch zeigt auf der Grundlage umfassender Archivrecherchen, welche Interessen dabei aufeinandertrafen und was in den Hinterzimmern besprochen und angebahnt wurde.
Mit den Regierungen wandelte sich der Austausch mit Autokratien in Südamerika, Ostasien oder im Ostblock. Durch gesellschaftlichen Protest gewannen Werte und Sanktionen allmählich an Bedeutung.
Doch der wirtschaftsorientierte Pragmatismus blieb das vorherrschende Muster, das die Geschichte der Bundesrepublik zutiefst prägte.

Frank Bösch lehrt Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam und ist Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF).

Anmeldung nicht möglich! Stonehenge: Archäologie, Geschichte, Mythos

KW, am Mi., 25.9.2024, 19:30-21:00 Uhr
1 Termin, 2 UE, Kursleitung: Herr Prof. Dr. Bernhard Maier

Stonehenge gehört zu den bekanntesten und zugleich rätselhaftesten Denkmälern der europäischen Vorgeschichte. Seine Anfänge reichen ins 3. Jahrtausend v. Chr. zurück.
Ähnlich wie die großen Pyramiden von Gizeh ist Stonehenge zum Sinnbild einer Kultur und einer Epoche geworden, und ähnlich wie die Pyramiden von Gizeh gab und gibt auch Stonehenge Anlass zu zahllosen Mutmaßungen, Theorien und Spekulationen. In seinem Vortrag wird Bernhard Maier über Stonehenge, seine Erbauer, seine Geheimnisse und seine Rezeption sprechen.

Bernhard Maier lehrt Allgemeine Religionswissenschaft und Europäische Religionsgeschichte an der Universität Tübingen.

Anmeldung nicht möglich! Tausend Aufbrüche: Die Deutschen und ihre Demokratie seit den 1980er-Jahren

KW, am So., 29.9.2024, 19:30-21:00 Uhr
0 Termine, Kursleitung: Prof. Dr. Christina Morina

Die Ost-West-Debatte der Deutschen ist oft von gegenseitigem Unverständnis und Zuspitzungen geprägt.
Christina Morina vermeidet die übliche Frontenbildung und rückt die Demokratievorstellungen und das Selbstverständnis ganz normaler Bürgerinnen und Bürger in Ost und West seit den 1980er Jahren in den Fokus.
Indem die sie die Demokratiegeschichte der Bundesrepublik und die Demokratieanspruchsgeschichte der Deutschen Demokratischen Republik miteinander verzahnt, kann sie maßgebliche Unterschiede und wechselseitige Bezüge im Staats- und Politikverständnis herausarbeiten. Dabei entsteht ein differenziertes Bild: Viele Bewohner der DDR identifizierten sich mit ihrem Land und dessen „volksdemokratischen“ Idealen, blieben dem Staat und seinen Institutionen gegenüber jedoch skeptisch. Diese Staatsferne wirkt bis heute nach. Im Zusammenspiel mit einem wiedererstarkenden Nationalismus im Westen entstand so nicht zuletzt auch der Nährboden für den Aufstieg des Rechtspopulismus.
Christina Morina lehrt Allgemeine Geschichte an der Universität Bielefeld und wurde 2024 mit dem Sachbuchpreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels statt.

Anmeldung nicht möglich! Sütterlin und andere deutsche Handschriften

KW, ab Di., 1.10.2024, 18:00-20:15 Uhr
3 Termine, 9 UE, Kursleitung: Frau Heike Clausnitzer

Die altdeutsche Schrift begleitete über die letzten Jahrhunderte viele Generationen. Erst seit Anfang der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts wich sie als Amtssprache und wurde aber häufig noch länger in Familienaufzeichnungen verwendet. Wer diese Schätze in Briefen, Urkunden, Kirchenbüchern oder Archivunterlagen ausgraben möchte, kann mit diesem Kurs alle nötigen Grundkenntnisse erlangen.

Der Kurs umfasst:

- Schriftentwicklung
- Leseübungen von jüngeren bis älteren Schriften
- Schreibtraining
- Sonderformen in Grundbuch- und Kirchenbucheinträgen

Anmeldung nicht möglich! Denk bloß nicht, ich heule (DDR 1965)

KW, am Fr., 11.10.2024, 19:00-21:30 Uhr
1 Termin, 3,33 UE, Kursleitung: Herr Kai Berdermann

In der Zeitschnitt-Reihe 2024 stehen Jugendliche in der DDR im Mittelpunkt mit ihrer Sehnsucht nach Entfaltung, dem Drang nach Freiheit einerseits und den Erfahrungen von Begrenzung, Normsetzung und Bestrafung andererseits.
Der Jugend kam im Realsozialismus ostdeutscher Prägung ein besonders hoher Stellenwert zu. Das wichtigste Erziehungsziel der führenden Sozialistischen Einheitspartei (SED) war es, die jungen Menschen in der DDR zu „sozialistischen Persönlichkeiten“ und zu Staatsbürgern zu erziehen, die den Ideen des Sozialismus treu ergeben sind (Jugendgesetz der DDR von 1974). Dementsprechend wurden Aktivitäten von jungen Menschen jenseits dieser Normen misstrauisch beobachtet und aktiv bekämpft. Das rebellische Potential der Heranwachsenden bildete einen sich ständig erneuernden Unruheherd, der im Zaum gehalten werden musste. Zwischen den Polen von Aufbegehren und Parteitreue entwickelte sich ein vielgestaltiges und keineswegs klar differenzierbares Feld.
Die diesjährige Film-Reihe wird sich diesen Widersprüchen widmen. Von den Kino-Orten wurden hauptsächlich Filme gewählt, die von der Rebellion gegen die engen staatspolitischen Schranken zeugen. Da sie von zivilem Ungehorsam oder alternativen Lebensentwürfen erzählen, stellen diese heute wichtige Korrektive zum Selbstdarstellungsbild der DDR dar. Wie schon in vorangegangenen Ausgaben von „Zeitschnitt“ wird der Blick mit einem russischen Film auf eine europäische Perspektive erweitert.
Mit den filmhistorischen Einführungen durch Dr. Claus Löser und dem Angebot eines Gesprächs nach den Filmen möchten das Filmmuseum und die LAkD einen Beitrag leisten, das Wissen über diese Widersprüche zu erweitern und ein Angebot schaffen, dieses auch gemeinsam zu reflektieren.

Eintritt frei

Anmeldung nicht möglich! Wie 1989 mein Leben veränderte

KW, am Fr., 18.10.2024, 19:00-20:30 Uhr
1 Termin, 2 UE, Kursleitung: Herr Dr. Peter Ulrich Weiß

1989 markierte einen epochalen Wendepunkt in der Geschichte Deutschlands und der Welt: Die Berliner Mauer fiel, und mit ihr brach nicht nur ein Betonbauwerk, sondern auch eine jahrzehntelange politische und soziale Ordnung zusammen. Doch was bedeutete dieser Umbruch für den Einzelnen? Welche Beweggründe führten Menschen dazu, sich an der friedlichen Revolution zu beteiligen? Und wie ging’s weiter: Welche Herausforderungen und Konflikte mussten auf dem Weg zur Deutschen Einheit und danach bewältigt werden?
Anlässlich des 35. Jahrestages des Mauerfalls laden wir herzlich ein zu einem Abend des Erfahrungsaustauschs und der Einblicke in die persönlichen Geschichten zweier bemerkenswerter Brandenburger Persönlichkeiten, die aktiv am Gesellschaftsumbau mitwirkten: Stephan Loge, der nach 1989 den Weg als Kommunalpolitiker und Landrat von Dahme-Spreewald einschlug, und Hellmuth Henneberg, der sich als ostdeutscher Fernsehjournalist überregional einen Namen machte.
Moderiert von Dr. Peter Ulrich Weiß (LAkD), wollen wir gemeinsam darüber diskutieren, wie sich der Systemwechsel auf die Lebenswelt auswirkte, welche Ost-Erfahrungen eingebracht und was neu erlernt werden musste und warum über die „Wendejahre“ auch heute noch gestritten wird.
Wir freuen uns auf einen spannenden Abend voller Erinnerungen, Diskussionen und Erkenntnisse.
Aus Platzgründen wird um Anmeldung gebeten.

Anmeldung nicht möglich! Der Aufstieg Chinas

KW, am Mo., 28.10.2024, 19:30-21:00 Uhr
1 Termin, 2 UE, Kursleitung: Prof. Dr. Klaus Mühlhahn

Beruht Chinas unaufhörlicher globaler Aufstieg auf einer Wiederherstellung seiner früheren historischen Zentralstellung oder auf der Leistung der aktuellen politischen Führung des Landes?
Im Vortrag wird Klaus Mühlhahn einen breiten Überblick über Chinas Aufstieg geben und die erstaunliche Widerstandsfähigkeit schildern, die das Land in den stürmischen Zeiten von Krieg, Rebellion, Krankheit und Hungersnot gezeigt hat. Darüber hinaus wird der Vortrag sich auf die Lehren aus der Geschichte konzentrieren, die Einblicke in die internationale Position Chinas geben und die Frage beantworten, wie Deutschland und Europa reagieren sollten.
Klaus Mühlhahn ist Präsident der Zeppelins Universität in Friedrichshafen und dort Inhaber des Lehrstuhls für Moderne China-Studien. Er gilt als einer der renommiertesten Sinologen in Deutschland. 2019 wurde sein Werk „Making China Modern – From the Great Qing to Xi Jinping“ bei Harvard University Press veröffentlicht. 2021 erschien bei C.H. Beck „Geschichte des modernen China. Von der Qing-Dynastie bis zur Gegenwart“.

Anmeldung nicht möglich! Ahnenforschung. Auf der Spur zu den Vorfahren - Entdeckungshilfen

KW, ab Di., 5.11.2024, 18:00-21:00 Uhr
2 Termine, 8 UE, Kursleitung: Frau Heike Clausnitzer

Genealogie - ein sehr vielseitiges Hobby, das nicht nur Interesse an Geographie, Geschichte und Sozialkunde verbindet, sondern auch Themen wie Architektur, Fotografie, Kriminalistik, Biologie und auch Mathematik berührt. Und wer dann noch Spaß am Reisen findet, der kann mit diesem ganzen theoretischen Wissen sowie den dazugehörigen Daten der Vorfahren in deren Wohngegend fahren und sich ein sehr anschauliches Bild der eigenen Familiengeschichte erstellen.

Anmeldung nicht möglich! Königs Wusterhausen und die Berliner Mauer

KW, am Mi., 6.11.2024, 18:00-19:30 Uhr
1 Termin, 2 UE, Kursleitung: Herr Claus Judeich

Claus Judeich, Mitglied der KW Detektive und damaliger Kameramann, der den Mauerfall hautnah miterlebte, beleuchtet in seinem Vortrag die spannende Geschichte dieses historischen Ereignisses. Er behandelt die verschiedenen Facetten des Baus und Falls der Berliner Mauer, von den Ursachen und der Organisation des Mauerbaus bis hin zur Erinnerung an die Todesopfer der Mauer. Dabei wird auch ein besonderer Fokus auf die Sicherheitsvorkehrungen der Grenzanlagen gelegt.
In seinem Vortrag wird die entscheidende Rolle der Protestbewegung in der DDR, ebenso wie die Ereignisse in Königs Wusterhausen und die Friedensgebete in der Kreuzkirche thematisiert, und es erfolgt eine chronologische Darstellung der Ereignisse rund um den 9. November und die Geschichte von Schabowskis berühmtem Zettel. Abschließend wird auch der Abbau der Mauer behandelt, einschließlich ihrer überraschenden Rolle als Exportschlager.

Anmeldung nicht möglich! Die kurze Stunde der Frauen

KW, am Mi., 6.11.2024, 19:30-21:00 Uhr
1 Termin, 2 UE, Kursleitung: Prof. Dr. Miriam Gebhardt

In der Phase der Nachkriegszeit wurden Frauen nachträglich mehr bewundert als in jeder anderen Epoche. Bis heute hält sich hartnäckig die Legende der Trümmerfrauen.
Wie die Frauen selbst aber die damalige Zeit erlebten, ist kaum bekannt. Welche Hoffnungen hegten sie? Wie erfuhren sie die belastenden Lebensumstände?
Und was dachten sie, als die neu empfundene Freiheit bald wieder den alten Machtverhältnissen weichen musste?

Miriam Gebhardt ist Journalistin und außerplanmäßige Professorin für Geschichte an der Universität Konstanz.

Neben ihrer journalistischen Arbeit ist sie Autorin mehrerer Bücher, darunter der Bestseller "Als die Soldaten kamen. Die Vergewaltigung deutscher Frauen am Ende des Zweiten Weltkriegs" (2015) und "Unsere Nachkriegseltern. Wie die Erfahrungen unserer Väter und Mütter uns bis heute prägen" (2022).

Anmeldung nicht möglich! Gesprächsabend 35 Jahre Friedliche Revolution und Mauerfall

KW, am Do., 7.11.2024, 18:00-19:30 Uhr
1 Termin, 2 UE, Kursleitung: Frau Susanne Kschenka

In Zusammenarbeit mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur, der Stadtbibliothek KW und den KW Detektiven laden wir Sie herzlich ein, Ihre Erfahrungen während der friedlichen Revolution, des Mauerfalls und der Wendezeit zu teilen. Diese Zeit war von unterschiedlichsten Gefühlen geprägt: Hoffnung und das Gefühl der Befreiung, aber auch von schmerzhaften Einschnitten und tiefen Verunsicherungen. Die positiven wie negativen Erfahrungen prägen bis heute das Familiengedächtnis und den politischen Diskurs. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Welche Ideen konnten Sie umsetzen? Welche Utopie einer demokratischen Gesellschaft hätten Sie gerne angestoßen?
Wir möchten Sie einladen, sich in einem wertschätzenden Rahmen auszutauschen und vielleicht Kraft für die Zukunft zu schöpfen.

Anmeldung nicht möglich! Vogelwelt

Prieros, am Do., 14.11.2024, 18:00-19:30 Uhr
1 Termin, 2 UE, Kursleitung: Frau Astrid Osenbrück

Gesprächsgast ist Tim Funkenberg von der Heinz Sielmann-Stiftung. Dort koordiniert er das Vogelmonitoring. Seit 4 Jahren liegt besonderes Augenmerk auf den Wiedehopf, für den er bereits mehrere Nistkästen aufgehangen hat und dessen Jungen er auch beringt.

Anmeldung nicht möglich! Der gute Umgang mit den heutigen Medien – Konflikte müssen nicht ents

KW, am Fr., 15.11.2024, 17:00-18:30 Uhr
1 Termin, 2 UE, Kursleitung: Frau Kathrin Ellenrieder

Kinder und Jugendliche wachsen heute ganz selbstverständlich mit der Medienvielfalt, bestehend aus Fernsehen, Smartphone und Internet, auf. Sie nutzen Medien intensiv für die unterschiedlichsten Zwecke. Die notwendige Medienkompetenz erwerben sie nicht automatisch. Sie brauchen kompetente Unterstützung durch Großeltern, Eltern und Erziehende. In der Veranstaltung erhalten Sie Antworten auf diese und ähnliche Fragen. Inhalte zu diesem Thema sind u. a.:
• Ab wann braucht mein Kind ein Handy?
• Was macht mein Kind im Internet?
• Machen Computerspiele süchtig?
• Was veröffentlichen Jugendliche in Communitys über sich selbst?
Worauf sollen Eltern bei der Mediennutzung besonders achten? Wie vermeiden Eltern familiäre Konflikte beim Umgang mit Medien? Woran können Sie eine eventuelle Mediensucht bei Ihrem Kind erkennen, und wer hilft Ihnen dann?
Die Kursleiterin ist ausgebildete Eltern-Medien-Trainerin und vermittelt Ihnen Tipps für einen guten und konfliktfreien Umgang miteinander.

Anmeldung nicht möglich! Wir waren Funker - Erinnerungen an einen vergangenen Beruf

KW, am Mi., 20.11.2024, 18:00-19:30 Uhr
1 Termin, 2 UE, Kursleitung: Wolfgang Buddrus

Wolfgang Buddrus startete seine berufliche Laufbahn als Funkschüler, ehe er als Funker aktiv wurde. Später absolvierte er ein Studium der Germanistik und Anglistik an der Universität Rostock. Nach dem erfolgreichen Abschluss zog es ihn erneut zur Funkschule, diesmal jedoch in der Rolle eines Lehrers. Die Vielfalt seiner Erfahrungen und Perspektiven auf diesen Ort machen seine Erzählungen besonders fesselnd und bereichernd.

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Unsere Programmbereiche

Veranstaltungskalender

Juni 2024
Mo. Di. Mi. Do. Fr. Sa. So.
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Kontakt

Volkshochschule
Dahme-Spreewald
Geschäftsstelle Lübben
Logenstr. 17
15907 Lübben (Spreewald)

Tel.: 03546 20-1060
Fax: 03546 20-1059

Haus der VHS
Schulweg 1b
15711 Königs Wusterhausen

Tel.: 03375 26-2500
Fax: 03375 26-2519


E-Mail: vhs@dahme-spreewald.de

Sprechzeiten:

Dienstag: 08:00-18:00 Uhr
Donnerstag: 08:00-16:00 Uhr

Zusätzliche Termine können vereinbart werden.

  • Es sind freie Plätze vorhanden.Es sind freie Plätze vorhanden.
  • Anmeldungen sind möglich!Anmeldungen sind möglich!
  • Der Kurs ist fast ausgebucht!Der Kurs ist fast ausgebucht!
  • Anmeldungen auf Warteliste sind möglich.Anmeldungen auf Warteliste sind möglich.
  • Der Kurs ist abgeschlossen.Der Kurs ist abgeschlossen.
  • Der Kurs fällt aus.Der Kurs fällt aus.
  • Anmeldung nicht möglich!Anmeldung nicht möglich!
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