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Es sind freie Plätze vorhanden. Chansonprogramm

Lübben, am Do., 8.8.2019, 19:00-21:00 Uhr
1 Termin, 2,67 UE, Kursleitung: Herr Ittai Rosenbaum

Das Musik verbindet und Grenzen oder Feindbilder überwinden kann, zeigen nicht nur Daniel Barenboim und sein West-Eastern Divan Orchestra, sondern auch der Syrer Walid Habash und der Israeli Ittai Rosenbaum. Kennengelernt haben Sich beide über Ihre Deutschlehrerin. Walid Habash war erst 2015 als Flüchtling aus Aleppo nach Deutschland gekommen. Seine Chansons singt er seit 2017 in Klavierbegleitung von Ittai Rosenbaum, der in Israel geboren, so die erste Gelegenheit erhielt mit einem Musiker aus einem feindlichen Land zu spielen. Sie feiern diese Gelegenheit mit einer Collage von Liedern in sechs Sprachen, die jedoch sich fast immer auf Parallelen zwischen Verlust und Sehnsucht nach Liebe und Heimat beziehen. Neben ihren regelmäßigen Auftritten im Chanson-Festival in Basdorf haben Walid und Ittai, unter anderen, im Evangelischen Kirchentag 2017, im Paradiesvogelfest auf Schloss Weitersroda 2018 und in der Internationalen Wochen gegen Rassismus in Plauen 2019 aufgetreten. Über ihre ungewöhnliche musikalische Zusammenarbeit wurde schon in Medien wie der Welt, der Märkischen Oder-Zeitung, dem Focus, der Berliner Morgenpost, der Berliner Zeitung und in einer Reportage des Rundfunk Berlin-Brandenburg berichtet.

Es sind freie Plätze vorhanden. Theater - Improvisation

KW, ab Fr., 13.9.2019, 18:45-20:15 Uhr
8 Termine, 16 UE, Kursleitung: Frau Renate Müller-Schäfer

Improvisation - aus dem Stegreif in einer Situation oder in einem Gespräch schlagfertig zu reagieren. Was so leicht und selbstverständlich scheint, muss häufig lange trainiert werden.
Lernen auch Sie, Ihrer Phantasie freien Lauf zu lassen, und entdecken Sie, welche ungeahnten Qualitäten in Ihnen stecken.
Um eine passende Antwort werden Sie nie mehr verlegen sein!

Es sind freie Plätze vorhanden. Exkursion durch das Naturschutzgebiet "Wernsdorfer See"

KW, am So., 15.9.2019, 10:00-14:00 Uhr
1 Termin, 4 UE, Kursleitung: Wernsdorf e.V. Frau Frohreich Ahnenforschung und Dorfgeschichte

Die vierstündige Wanderung beginnt und endet an der Schleusenanlage Wernsdorf und vermittelt einen kurzen historischen Abriss dieses Bauwerkes und den Bau des Oder-Spree-Kanals. Letzterer hat erheblichen Einfluss auf den Wernsdorfer See. Aufgrund der bedeutenden Flora und Fauna wurde dieser 1967 als staatlich anerkanntes Naturschutzgebiet eingetragen. Im Frühjahr sieht man riesige Lachmöwenkolonien, die einst zu den größten Kolonien Brandenburgs zählten. Ebenfalls kann man Blaukehlchen, Fischadler und Wiedehopf beobachten. Von Juni bis in den Herbst hinein kann man riesige Teppiche von Teich- und Seerosen bestaunen. Die fast als ausgestorben betrachtete Wassernuss ist in einigen Winkeln des Sees noch verbreitet. Im Spätherbst rasten Kraniche und andere Zugvögel an den Ufern des Sees. Die Teilnehmer erfahren aber auch von Erzählungen aus alter Zeit, von Bräuchen, Mythen und Sagen. Zeugnisse eines anderen Jahrhunderts sind die Schiffswracks, als viele Schiffswerften um den Wernsdorfer See zu finden waren, sowie die Überreste der alten Kiesabbauanlagen. Die Wanderung ist auch für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre geeignet.
Treff- und Endpunkt: Wernsdorf, Parkplatz an der Schleuse (Einfahrt Steinfurter Str.)

Es sind freie Plätze vorhanden. „Länder, Menschen und Geschichten“ – Filmcollage und Konzert

KW, am Fr., 20.9.2019, 19:00-21:00 Uhr
0 Termine, Kursleitung: Alham Hashimi

Im Zentrum des Abends steht der kulturelle Dialog zwischen Neuzugewanderten und Bürgern des Landkreises. Herr Alham Hashimi, ein afghanischer Jungregisseur, wird seine Filmcollage über die erfolgreiche und stets gut besuchte Vortragsreihe „Länder, Menschen und Geschichten“ uraufführen, eine Reihe die durch die Bürgerinitiative „Willkommen in KW“ initiiert wurde.
Anschließend wird der syrische Sänger Husam Alali eine Auswahl von arabischen Liedern darbieten, selbstverständlich begleitet mit dem östlich-traditionellen Saiteninstrument, dem Oud.

Es sind freie Plätze vorhanden. Christa Wolf - Schreiben und Leben/30 Jahre Mauerfall Luckau

Luckau, am Fr., 20.9.2019, 19:00-21:00 Uhr
1 Termin, 3,33 UE, Kursleitung: Frau Dr. Katrin Sell

Am 1. Dezember 2011 starb nach längerer Krankheit die Schriftstellerin Christa Wolf.
Wir wollen an die herausragende und auch umstrittene Autorin erinnern. Ihr künstlerischer Werdegang wird gemeinhin eng mit der DDR verknüpft, und doch wäre es zu kurz gedacht, ihre Werke allein aus der Perspektive der DDR deuten zu wollen. Ihre Bücher, wie Nachdenken über Christa T., Kassandra, Kein Ort. Nirgends oder Der geteilte Himmel, beschäftigen sich mit politischen, seelischen und moralischen Fragestellungen, die mehr sein wollen als die unmittelbare Spiegelung der eigenen Lebensverhältnisse. Ihre Werke schöpfen aus einer tiefen Nachdenklichkeit über die menschliche Existenz.
Ein Vortrag will Einblick in das widersprüchliche und wechselvolle Leben der Christa Wolf geben und an den 30. Jahrestag des Mauerfalls in diesem Jahr erinnern.
Filmvorführung: Der geteilte Himmel (DDR 1964)
Regie: Konrad Wolf, Darsteller: Renate Blume, Eberhard Esche, Hilmar Thate
Schon die Romanvorlage von Christa Wolf wurde scharf kritisiert, weil die unglückliche Teilung Deutschlands thematisiert wurde. Auch die Filmadaption wurde kontrovers diskutiert, und der Film durfte in den folgenden Jahren der Existenz der DDR – je nach politischer Wetterlage - nicht immer gezeigt werden. Noch heute ist er vielleicht der wichtigste Gegenwartsfilm der DEFA jener Zeit.
Übrigens arbeiteten Christa und ihr Mann Gerhard Wolf an der Filmvorlage mit.

Es sind freie Plätze vorhanden. Lesung: Alexander von Humboldt

KW, am Fr., 25.10.2019, 19:00-21:15 Uhr
1 Termin, 3 UE, Kursleitung: Frau Dorothee Nolte

"Mein Freund Humboldt ist das beste Herz, aber auch das größte Schandmaul, das ich kenne": Das sagte ein befreundeter Wissenschaftler über den großen Naturforscher Alexander von Humboldt. Die Journalistin und Autorin Dorothee Nolte hat ein "Lebensbild in Anekdoten" über den preußischen Adligen geschrieben, der nicht nur in Südamerika Berge bestieg und durch den Dschungel paddelte, sondern auch in den Berliner Salons ein lockeres Mundwerk pflegte. Ein unterhaltsamer Beitrag zum 250. Geburtstag des Gelehrten.
Dorothee Nolte wurde am 6. Februar 1963 in Bonn geboren, ging unter anderem in den USA und England zur Schule und legte 1981 in Berlin das Abitur ab. Sie studierte in Freiburg, Paris, Berlin und Stanford in den Studienfächern Geschichte, Spanisch, Französisch und Germanistik und promovierte 1992 an der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit über die spanische Literatur der „Transición“ zum Doktor der Philosophie. Ab 1985 war sie als freie Journalistin für diverse Zeitungen und den Rundfunk tätig. Seit 1992 gehört sie der Redaktion des „Tagesspiegels“ an und ist zuständig für das Ressort „Wissen und Forschen“. Sie initiierte und leitete Projekte wie den „Debattierclub“, „Erzählwettbewerb“, „Wunderpapier“ und moderiert die Veranstaltungsreihe „Zeitung im Salon“. Sie veranstaltet Seminare zum journalistischen und kreativen Schreiben.

Es sind freie Plätze vorhanden. 30 Jahre Mauerfall/ 1989 - 2019 - Die Mauer im Film

KW, am Fr., 8.11.2019, 19:00-21:30 Uhr
1 Termin, 3,33 UE, Kursleitung: Frau Dr. Katrin Sell

Über den Bau der Mauer und deren Fall scheint schon fast alles gesagt worden zu sein. Wir wollen dem auch keine weiteren Kommentare hinzufügen. Vielmehr sollen zwei Filme jeweils die verschiedenen Perspektiven auf Mauer und Mauerbau darstellen. Das Wort Mauer war in der DDR ein Unwort und fehlte weitgehend im offiziellen Gebrauch. In den DEFA-Filmen findet sie denn auch selten Erwähnung, so als wäre sie nicht vorhanden. Doch bei näherem Hinschauen gibt es Entdeckungen. Mehr als sechs Jahre nach dem Mauerbau entsteht der Spielfilm "Geschichten jener Nacht". Hier wird in Episoden von Menschen in Entscheidungssituationen erzählt, die sie während des Mauerbaus in der Nacht vom 12. auf den 13. August 1961 machen. Der 1967 entstandene Film hält sich fern von der großen Politik, es werden vielmehr einzelne Schicksale erzählt, die die Schließung der Grenze am Ende jedoch rechtfertigen sollen. In der anschließenden Filmvorführung gibt uns Billy Wilder seinen Blickwinkel auf den damaligen Ost-West-Konflikt preis, der allen kalten Kriegern einheizen möchte.

Filmvorführung: Eins, Zwei, Drei (USA 1961)
Regie: Billy Wilder, Darsteller: Horst Buchholz, James Cagney u.a.

C.R.MacNamara, ein amerikanischer Top-Manager in West-Berlin, soll auf die Tochter seines Chefs aufpassen, während sie in der Stadt Urlaub macht. Doch 24 Stunden bevor ihre Eltern kommen, um sie wieder abzuholen, findet MacNamara heraus, dass die besagte junge Frau heimlich einen feurigen jungen Kommunisten aus Ost-Berlin geheiratet hat. Was nun?
Schauplatz des Kinofilms ist die geteilte Stadt Berlin vor dem Mauerbau. Die damals noch weitgehend durchlässige Sektorengrenze war als Handlungsort von großer Bedeutung. Noch während der Dreharbeiten, die von Juni bis September 1961 dauerten, wurde am 13. August mit dem Bau der Mauer begonnen. Daher war es nicht mehr möglich, am Brandenburger Tor zu drehen. Das Tor wurde mit großem Aufwand schließlich als Kulisse auf dem Bavaria-Film-Gelände nachgebaut. Wilder inszeniert rasant und auch leichtherzig. Dieser Film will als Farce verstanden werden, als eine süffisante Aufbereitung aller nur denkbaren Vorurteile und Klischees, nicht als großes politisches Statement.

Es sind freie Plätze vorhanden. Christa Wolf - Schreiben und Leben/30 Jahre Mauerfall Zeuthen

Zeuthen, am Fr., 15.11.2019, 18:30-21:00 Uhr
1 Termin, 3,33 UE, Kursleitung: Frau Dr. Katrin Sell

Am 1. Dezember 2011 starb nach längerer Krankheit die Schriftstellerin Christa Wolf.
Wir wollen an die herausragende und auch umstrittene Autorin erinnern. Ihr künstlerischer Werdegang wird gemeinhin eng mit der DDR verknüpft, und doch wäre es zu kurz gedacht, ihre Werke allein aus der Perspektive der DDR deuten zu wollen. Ihre Bücher, wie Nachdenken über Christa T., Kassandra, Kein Ort. Nirgends oder Der geteilte Himmel, beschäftigen sich mit politischen, seelischen und moralischen Fragestellungen, die mehr sein wollen als die unmittelbare Spiegelung der eigenen Lebensverhältnisse. Ihre Werke schöpfen aus einer tiefen Nachdenklichkeit über die menschliche Existenz.
Ein Vortrag will Einblick in das widersprüchliche und wechselvolle Leben der Christa Wolf geben und an den 30. Jahrestag des Mauerfalls in diesem Jahr erinnern.
Filmvorführung: Der geteilte Himmel (DDR 1964)
Regie: Konrad Wolf, Darsteller: Renate Blume, Eberhard Esche, Hilmar Thate
Schon die Romanvorlage von Christa Wolf wurde scharf kritisiert, weil die unglückliche Teilung Deutschlands thematisiert wurde. Auch die Filmadaption wurde kontrovers diskutiert, und der Film durfte in den folgenden Jahren der Existenz der DDR – je nach politischer Wetterlage - nicht immer gezeigt werden. Noch heute ist er vielleicht der wichtigste Gegenwartsfilm der DEFA jener Zeit.
Übrigens arbeiteten Christa und ihr Mann Gerhard Wolf an der Filmvorlage mit.

Es sind freie Plätze vorhanden. Sielmann Naturfilm

Golßen, am Do., 23.1.2020, 14:00-15:30 Uhr
1 Termin, 2 UE, Kursleitung: Heinz Sielmann Stiftung

Dieser Film zeigt, dass aus früheren Tagebau-Landschaften, wie den Schlabendorfer Feldern, einzigartige Naturparadiese entstanden sind. Fantastische Kameraperspektiven aus der Luft geben Einblicke in Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen mit weitläufigen Seenlandschaften. Hier leben Tiere und Pflanzen, die woanders längst verschwunden sind: Sandohrwurm und Kreiselwespe, Uferschwalben und der selten gewordene Wiedehopf. Auch Wolf und Kranich sind eingezogen in diese ungestörte bizarre Welt aus übriggebliebenen Abraumkippen und wüstenartigen Binnendünen. Dieses Mosaik verschiedenster Lebensformen und Naturentwicklungsstufen ist einmalig in Europa. Aber ist diese Entwicklung gewollt und entspricht diese der Norm? Beim anschließenden Gespräch können Fragen beantwortet und Ansichten ausgetauscht werden.

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Juli 2019
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